Kleine Fächer Suche

Die letzte flächendeckende Datenerhebung zu den kleinen Fächern wurde 2011 von der Potsdamer Arbeitsstelle durchgeführt (Stichtag: 01.10.2011). Die Daten zu den Professuren sowie zur Professurenentwicklung wurden 2015 (Stichtag: 31.07.2015) aktualisiert. Eine flächendeckende Aktualisierung der Angaben zum Studien- und Sprachenangebot der kleinen Fächer steht noch aus. Gerne können entsprechende Hinweise direkt eingepflegt werden. 


Hinweise zur Fächer Suche:

  • In die Online-Kartierung wurden alle kleinen Fächer aufgenommen, die der von der Potsdamer Arbeitsstelle gemeinsam mit ihrem wissenschaftlichen Beirat entwickelten Begriffsdefinition entsprechen.
  • Die Bezeichnungen der kleinen Fächer folgen der Fachsystematik unserer Kartierung.
  • Die Erhebungen beginnen mit dem Jahr 1987, für die neuen Bundesländer mit dem Jahr 1997.
  • Die Arbeitsstelle Kleine Fächer untersucht den Bestand kleiner Fächer ausschließlich an Universitätsstandorten. Nicht untersucht werden private Hochschulen, Fachhochschulen, An-Institute sowie die Institute der Max-Planck-Gesellschaft oder anderer wissenschaftlicher Gesellschaften, weil die kleinen Fächer an diesen Hochschularten unter anderen strukturellen Bedingungen und Wettbewerbssituationen als an den staatlichen Universitäten stehen.
  • Die Kartierung verzeichnet keine kleinen medizinischen, rechtswissenschaftlichen und theologischen Fächer, weil ihr Bestand innerhalb ihrer Mutterdisziplinen von den jeweils spezifischen fachimmanenten Entwicklungen und ausbildungsrelevanten Strukturen abhängt.
  • Die Kartierung verzeichnet Fächerstandorte nur dann als 'aktiv', wenn diese auch über eigene Professuren verfügen. Das Studienangebot kann an Universitäten aber auch ohne das Vorhandensein eigener Professuren gewährleistet sein (vgl. dazu die vom Potsdamer Beirat entwickelte Begriffsdefinition).

 

In der Online-Kartierung werden für den Standort eines kleinen Faches die folgenden Daten abgebildet:


Professuren

Für jeden Fachstandort werden die Professurenzahlen sowie die Namen der Stelleninhaber seit 1987 bzw. 1997 verzeichnet. Dabei werden nur unbefristete Strukturstellen berücksichtigt, also keine außerplanmäßigen Professuren und keine Honorarprofessoren. Juniorprofessuren werden nur dann aufgeführt, sofern sie langfristige Strukturstellen (tenure track) sind.
Professurenzahlen von 0,5 oder 0,33 ergeben sich durch Doppel- oder Mehr-Fach-Denominationen (z.B. Arabistik und Islamwissenschaften oder Indogermanistik und Keltologie).

Studiengänge

Im Rahmen der zweiten Kartierungsphase der Potsdamer Arbeitsstelle (2009-12) wurden auch die Studiengänge der kleinen Fächer mit dem Ziel erhoben, das Studienangebot der kleinen Fächer in den neuen modularisierten Studienstufen zu dokumentieren. Verzeichnet wurden dabei sowohl eigene Fachstudiengänge als auch Studien­gang­beteiligungen. Im Einzelnen umfasste die Erhebung alle Bachelor- und Master-Studiengänge der klei­nen Fächer (unterschieden in Mono- und Kombi-Abschlüsse, Haupt- und Nebenstudiengänge), struk­turierte Promotionsprogramme, Beteiligungen an Verbund-Studiengängen sowie an Studien­gängen anderer Fächer, die in den kleinen Fächern gelehrten Fremd- und Fachsprachen.

Standortmerkmale

Im Zuge der zweiten Kartierungsphase der Potsdamer Arbeitsstelle (2009-12) wurden die Daten zu den einzelnen Fachstandorten um die folgenden Angaben ergänzt: die lokale strukturelle Zuordnung der Fächer und deren Entwicklung, die forschungsrelevante Ausstattung der Fachstandorte (wie Fachbibliotheken, Mediatheken, Archive, Sammlungen, Datenbanken, Museen, Labore und Forschungsanlagen) sowie schließlich die Koope­rationen und Beteiligung an lokalen Verbundzentren, außeruniversitären Forschungs­einrich­tungen bzw. an nationalen und internationalen Langzeitforschungsprojekten.