Profil
Die Arbeitsstelle Kleine Fächer ist eine hochschulpolitisch
unabhängige Forschungseinrichtung, die an der Universität
Potsdam angesiedelt ist. Sie hat die Aufgabe, die Situation der Kleinen
Fächer an deutschen Universitäten zu untersuchen und zu
dokumentieren. Gegründet wurde sie 2005 auf Initiative des
Philosophischen Fakultätentages mit dem Ziel, einen bundesweiten
Überblick über die Kleinen Fächer vorzulegen.
Mittlerweile beschäftigt sich die Arbeitsstelle mit rund 120
sowohl geistes- als auch naturwissenschaftlichen Fächern an 81
Hochschulen. Zur Definition des Begriffs "Kleines Fach" siehe den
Menüpunkt "Was ist ein Kleines Fach?"
Die Kleinen Fächer sind seit Anfang der 1970er
Jahre Gegenstand der Hochschulforschung. Hintergrund ist die
Entwicklung zur "Massenuniversität", die zur Unterscheidung in
"kleine" und "große" Fächer führte. Diese
tiefgreifenden Veränderungen im Hochschulsystem belasten besonders
die Kleinen Fächer, die jedoch für das universale
wissenschaftliche Spektrum an den Universitäten unverzichtbar
sind. Hierauf reagierte bereits 1974 der Deutsche Hochschulverband mit
einer Studie zu den Kleinen Universitätsfächern. Heute stehen
die Kleinen Fächer mit Blick auf den so genannten Bologna-Prozess
erneut vor einer großen Herausforderung.
Die Potsdamer Arbeitsstelle knüpft an die erste Studie des
Hochschulverbands zu den Kleinen Fächern an und widmet sich zwei
Untersuchungsbereichen:
2. einer Dokumentation zur Lage der Kleinen Fächer im Bologna-Prozess und der Rolle von Standortfaktoren. mehr...
Die Potsdamer Arbeitsstelle sammelt überdies kontinuierlich hochschulpolitische Dokumente, Studien und Publikationen zum Thema Kleine Fächer. mehr...

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