Kartierung Phase I
Seit Mitte der 1990er Jahre sind die Kleinen Fächer wieder Thema der hochschulpolitischen Debatte. Hintergrund waren die Streichungen bzw. Umwidmungen von zahlreichen Standorten und Professorenstellen. Besonders die geisteswissenschaftlichen, aber auch mehrere naturwissenschaftliche Kleine Fächer waren betroffen.
Das Bewusstsein dafür, dass für zukünftige hochschulpolitische Planungen konkrete Daten und eine valide Dokumentation zur Lage der Kleinen Fächer an deutschen Hochschulen notwendig sind, wurde vor allem auf zwei Plattformen geschärft: Der Philosophische Fakultätentag beschloss 2004 auf der Grundlage einer Fragebogenumfrage eine erste Erhebung der Professuren, die von der Potsdamer Arbeitsstelle durchgeführt wurde. Die Hochschulrektorenkonferenz richtete 2005 eine Projektgruppe "Kleine Fächer" ein, die eine Kartierung der Bestandsituation der Kleinen Fächer empfahl.
In einer Zusammenführung der Initiativen wurde die Potsdamer Arbeitsstelle von der HRK damit beauftragt, von Juli 2007 bis Februar 2008 eine Kartierung der Kleinen Fächer an deutschen Universitäten vorzunehmen. Die Finanzierung des Projekts stellte das BMBF sicher. Seit März 2009 wird die Kartierung fortgesetzt. mehr...
Was bedeutet Kartierung?
Wie wurde die Kartierung durchgeführt?
Wie wurde die Zahl der Professuren dargestellt?
Wie wurden die Ergebnisse veröffentlicht?

Die HRK-Publikation "Die Kleinen Fächer an den deutschen Universitäten"
im Volltext (pdf, 2,5 MB).
Die Druckversion kostenlos bestellen.

Ein Projekt im Auftrag der Hochschulrektorenkonferenz,
gefördert vom BMBF (2007-2012) sowie dem MBWWK des Landes Rheinland-Pfalz (ab 09/2012),
ausgeführt von den Universitäten Potsdam (2007-2012) und Mainz (ab 09/2012).

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